Oman

Ramlat al Wahiba — Warum reist man an einen bestimmten Ort?

Der Grund dafür ist, wenn man ehrlich ist, oft erstaunlich diffus. Das liegt schon daran, dass man sich trotz der Lektüre ungezählter Reiseführer absolut kein angemessenes Bild von einem Land machen kann, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Faktenwissen sagt nichts aus über das Gefühl, dass die Eindrücke einer Stadt oder einer Landschaft in der Erinnerung hinterlassen.

Oft ist es so, dass man irgendwo ein Bild von einem Ort gesehen hat. Und das erzeugt Fernweh. Natürlich kann man zum Beispiel sagen: Die japanische Geschichte interessiert mich schon lange, jetzt möchte ich die historischen Stätten gerne mit eigenen Augen sehen. Aber seien wir ehrlich, in den meisten Fällen sind es banale Bilder und Szenen, die uns in ein Land hineinziehen und eine undefinierbare Sehnsucht auslösen.

Ein solches Bild im Kopf nenne ich das zwingende Motiv, den notwendigen Auslöser.

Im Oman möchte der Reisende, und sonst würde er kaum hinfliegen, die Wüste sehen.

Man kann offen sagen: Die Hauptstadt Maskat muss man nicht gesehen haben. Auch, wenn man viel reist oder noch viel reisen will. Die Festung von Nizwa, die Lehmhäuser von Al Hamra, der Palast von Jabrin – das ist alles sehenswert, das will niemand abstreiten. Aber wann fahren wir in die Wüste?

Über die Befindlichkeit des Menschen in der Wüste wurden schon unendlich viele Texte formuliert. Die Einsamkeit! Die Stille! Die Weite! Es ist fast nicht möglich, einen klugen Satz über die Wüste zu formulieren, der nicht ein wenig pathetisch klingt, nach Abenteurerromantikkitsch.

Vor allem den nachdenklichen Menschen, so die allgemeine Annahme, zieht es in die Wüste. Der auch mit sich allein sein kann. Letztlich muss wohl jeder selbst prüfen, wie lange er die schöne Reizlosigkeit aushält. Bis er sich wieder unschöne Reize wünscht.

Ich habe im Oman die Ramlat al Wahiba (Wahiba Sands) fotografiert. Vielleicht findet jemand auf den Bildern sein zwingendes Motiv, um das Land einmal selbst zu besuchen.


Ras al Wahiba, Oman
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Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman
Ras al Wahiba, Oman

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Nizwa — Der westliche Urlauber ist ein schizophrenes Wesen. Einerseits lobt er die hektische »Ursprünglichkeit« alter arabischer Handelsstädte, nur um sich im nächsten Moment über die dreisten Abzockermethoden der ortsansässigen Souvenirverkäufer zu beschweren. Andererseits ist er seit frühster Kindheit mit Konsumangeboten aufgewachsen, dessen Werbeslogans er noch eher erinnert als die Zeilen seines ersten Lieblingssongs, nur um in zunehmend entwickelten Kulturkreisen die »Verwestlichung« der Gesellschaft zu kritisieren, deren Exporteur er selbst ist.

Der Oman ist vor diesem Hintergrund ein befriedigendes Reiseziel. Die Golfmonarchie ist zu wohlhabend, um auf die Devisen europäischer Urlauber angewiesen zu sein. Massentourismus ist unerwünscht. Gleichzeitig lehnt es Sultan Qabus ibn Said ab, mit seinem Ölgeld größenwahnsinnige Wolkenkratzer in den Wüstensand zu bauen. Die Hauptstadt Maskat zum Beispiel ist auf nicht unangenehme Art vollkommen unspektakulär. Man kann dort, ganz ohne schlechtes Gewissen, einfach nichts tun.

Der westliche Urlauber ist natürlich viel zu rastlos, um sich jeden Tag unter einen Palmenhain zu setzen, arabischen Kaffee zu trinken und Wasserpfeife zu rauchen. Die in der Regel eng getakteten Rundreisen durch das Land sollen dem gut situierten Studienreisenden die Kulturstätten des alten Arabiens näherbringen. Leider hält der four wheeler oft nur zwei Stunden an einer Sehenswürdigkeit. Es bleibt kaum Gelegenheit für mehr als einen ersten, oberflächlichen Eindruck. Weil die jüngere Geschichte des Landes den Oman so stark verändert hat, ist der Mangel an Zeit besonders folgenschwer.

Sultan Qabus hat nämlich das Kunststück vollbracht, sein Land innerhalb von 30 Jahren von einem mittelalterlichen Bauernstaat zu einer modernen Industrienation umzurüsten. Dem Heilsversprechen einer privatisierten Raubtierwirtschaft hat er dabei keinen allzu großen Glauben geschenkt. Der Fortschritt hat die Tradition mehr ergänzt denn abgelöst.

So wundert sich der Reisende stets, ob er unterwegs tatsächlich mehr als eine Kulisse altorientalischer Lebensweise zu sehen bekommt oder die heiße Wüstensonne ihm bloß ein folkloristisches Klischee vor die Augen projiziert. Alles nur Theater? Die jahrhundertealte Oasenstadt Nizwa zeigt reichlich Bühnenbilder.


Viehmarkt Nizwa
I. Der Viehmarkt

Jeden Freitag reisen Omanis mit Schafen, Ziegen und Rindern auf den Ladeflächen ihrer klimatisierten Geländewagen zum Marktplatz südlich der Obst- und Gemüsehalle von Nizwa. Dort beginnt, bevor der Tag allzu heiß wird, ein angeregtes Feilschen und Handeln. Die Tiere werden zunächst im Kreis herum geführt und dem Publikum präsentiert. Interessenten rufen Rial-Beträge in die Runde, dann beginnt das Zwiegespräch.

Die Verkaufsstrategien sind für einen Außenstehenden schwer zu durchschauen. Wahrscheinlich kommt der Preis in einem Wechselspiel aus vollmundigem Lob des Händlers und barscher Kritik des interessierten Käufers zustande. Die Männer geben ihren Zuschlag erst, wenn sie den finalen Betrag mit ihren Frauen abgestimmt haben, die in der Regel die Budgethoheit über das Haushaltsgeld haben. Das Geschäft wird dann – ziemlich lässig – mit einem Handschlag besiegelt.

Der Viehmarkt von Nizwa ergibt natürlich ein schönes Bild: Zwei ehrliche Kaufleute kommen unter dem Schatten der Dattelpalmen zu einem fairen Geschäftsabschluss. Bleibt die Frage, wie lange die einfachen Omanis hier noch Lebendvieh handeln werden, wenn das Tiefkühlfleisch aus dem Supermarkt immer günstiger wird. Oman ist der größte Viehzüchter auf der arabischen Halbinsel. Aufzucht und Haltung finden in üppig dimensionierten Farmen statt. Wie war das noch gleich mit den positiven Skaleneffekten?


Viehmarkt Nizwa, Oman
Viehmarkt Nizwa, Oman
Viehmarkt Nizwa, Oman
Viehmarkt Nizwa, Oman
Viehmarkt Nizwa, Oman
Händler auf dem Viehmarkt von Nizwa.


Nizwa Souq
II. Der alte Souq

Der Besucher des sogenannten traditionellen Marktviertels begutachtet gewohnheitsmäßig zuerst das Warenangebot der Verkaufsstände: Es gibt Obst, Gemüse, Fleisch und Gewürze, aber auch Keramik, Töpfe, Werkzeuge, Krummdolche und Gewehre samt Munition. Klar, das ist irgendwie nett. Trotzdem wundert man sich, warum man als Tourist ausgerechnet hier aussteigen, herumlaufen und Fotos machen soll. Das, was im besten Sinne eine Stadt ausmacht, findet sich an diesem Ort genau nicht.

Vor allem schlendern kaum einkaufende Omanis durch die Gassen des Souqs. Hier nimmt ein Mann in einer weißen dischdascha prüfend eine Doppelbüchse in die Hand und legt an. Dort wechseln etwas Muskat und Weihrauch den Besitzer. Doch die meisten Einwohner Nizwas, hören wir, kaufen im Geschäftsviertel der Inder und Pakistani ein.

Wer von dem »alten Souq von Nizwa« spricht, liegt mit dieser romantisierenden Beschreibung komplett falsch. Ein großer Teil des Viertels wurde Anfang der neunziger Jahre renoviert, lediglich der traditionelle Baustil der Häuser und Verkaufsstände ist erhalten geblieben. Ein Markt wie ein Museum.

Wo nur noch gutgläubige Touristen vom Geschäft überzeugt werden wollen, mischt sich unter die Waren auch Ramsch, der in Billiglohnfabriken in Südostasien hergestellt wird. Die Preise lassen sich kaum herunterhandeln: ziemlich untypisch. In den Gassen des Souqs beschleicht einen das Gefühl, einer großen Irreführung aufgesessen zu sein, die man mit dem Kauf einer vermeintlichen Antiquität nur belohnen würde.

Als Reisender durchquert man deshalb besser die Verkaufsstände, ohne irgendwo stehen zu bleiben, und besichtigt das Fort von Nizwa mit seinem kreisrunden Befestigungswall. Durch die Kanonenscharten fällt der Blick weit über die Oase bis zu den kargen Bergen.


Souq von Nizwa
Souq von Nizwa
Souq von Nizwa
Fort von Nizwa
Souq von Nizwa
Fort von Nizwa
Der Weg durch den Souq führt zum alten Fort.


Schloss von Jabrin

III. Das Schloss von Jabrin

Das Schloss von Jabrin liegt mit dem Auto keine halbe Stunde von Nizwa entfernt, in der Nähe der Stadt Bahla.

Die Geschichte des Palasts ist schnell erzählt: Der idabitische Imam Bil’arub bin Sultan al-Ya’ruba ließ das Schloss 1688 errichten. Er förderte dort so pazifistische Wissenschaften wie die Astrologie, Medizin und Rechtslehre. Sein bellzistischer Bruder Saif dagegen wollte selbst Imam werden und startete eine Revolte gegen seinen Blutsverwandten. Bil’arub ließ Jabrin mit zwei Meter dicken Mauern und Kanonentürmen befestigen – doch es brachte alles nichts: Er wurde in seiner Residenz ausgehungert und starb.

Aus der Fehde um das Imamat entwickelte sich später ein Bürgerkrieg. Jabrin geriet in Vergessenheit, bis der Sultan die Schlossfestung 1984 renovieren ließ. Heute zieren aufwendig verarbeitete Möbel und bunte Federkissen die Innenräume. So soll ein Eindruck alter omanischer Wohnkultur vermittelt werden.

Insgesamt kann man die Restaurationen als gelungen bezeichnen. Die Veränderungen haben nicht bloß eine hohle Kulisse geschaffen, eine Installation von etwas, das in dieser Form nie existiert hat. Sie betonen im Gegenteil ohne zu viel Kitsch den eigentlichen Charakter des Ortes. Der Reisenden dankt und staunt.


Palast von Jabrin
Palast von Jabrin
Palast von Jabrin
Jabrin, der ehemalige Wohnsitz des Imams.

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Maskat — Wer als Reisender spät abends am Flughafen von Maskat ankommt und über die verlassene, breitspurige Stadtautobahn entlang aufwendig verschnörkelter Laternen Richtung Innenstadt fährt, der stellt zunächst fest, dass der Oman dem öltrunkenen Größenwahn der benachbarten Golfemirate offenbar eisern widerstanden hat. Die Kehrseite dieser Feststellung bedeutet jedoch, dass bei einer nächtlichen Fahrt durch Maskat nun wirklich kein erstauntes Raunen aufkommt. Man kann hier eben nicht an einer himmelhohen Glitzerfassade nach oben schauen und sich fragen, warum genau es nötig war, an dieser Stelle 300 Stockwerke aufeinander zu stapeln.

Das alleine wäre nicht allzu störend, fände in der Hauptstadt ein aufgeregter, aufgewühlter, schneller Alltag statt. Maskat sieht aber aus, als sei es komplett verlassen.

Am Tag ist das Bild nicht anders: Es gibt, soweit man das als Reisender beobachten kann, eigentlich kein öffentliches Leben. Die Straßen zwischen den klinisch weißen Wohnhäusern sind weitgehend menschenleer. Die sogenannte Altstadt verdient ihren Namen nicht, schließlich ließ der großmütige Sultan Qabus ibn Said die meisten historischen Gebäude abreißen und errichtete ein seelenloses Verwaltungsviertel.

Als der Monarch seinem Vater die Herrschaft 1970 sanft aus den Händen nahm, war der Oman ein armes Land. Befeuert durch die Deviseneinnahmen aus dem Erdölgeschäft wurde der Staat innerhalb von 40 Jahren im Prinzip überhaupt erst einmal aufgebaut. Er zeigt heute eine souveräne Modernität auf der Höhe der Zeit.

Drüben im Norden – in Dubai, Doha und Abu Dhabi – frönen sie völlig durchdreht dem Turbokapitalismus. Der Jemen im Westen lockt mittlerweile mehr Gotteskrieger als Touristen an. Währenddessen dämmert der Oman selbstzufrieden vor sich hin. Sultan Qabus hat das Land in einen Wohlstandsschlaf versetzt.


Sultan Qabus ibn Said
Sultan Qabus.


Vor diesem Hintergrund ist es absolut nachvollziehbar, dass es im Oman auch keinen öffentlichen Nahverkehr gibt. Das Benzin ist lächerlich günstig. Die Menschen fahren mit dem Auto von Tür zu Tür und flüchten so schnell es geht vor der sengenden Hitze in den Schatten. Alles ist komplett ruhig.

Was fehlt, ist die Reibung, die Debatte. Auch vermisst man die jugendlichen Rumtreiber und aufdringlichen Straßenhändler. Manchmal sehen die Omanis so ruhig und zufrieden aus, als huschten sie wie Statisten durch eine große orientalische Truman Show.

Wer sich in der ansonsten komplett unspektakulären Hauptstadt die Zeit vertreiben möchte, kann der mittäglichen Gluthitze in den Bogengängen der Großen Sultan-Qabus-Moschee entgehen. Die beiden Aufpasser vor dem Eingang weisen allzu freizügig gekleidete Frauen aus dem Westen höflich, aber mit Nachdruck daraufhin, dass in ihrer nachlässigen Aufführung der Einlass leider nicht möglich sei.

Das Gebetshaus erscheint gemessen an seiner Größe dann wieder ziemlich menschenleer. Nur vereinzelt betet ein Omani unter dem rekordverdächtig großen Swarowski-Kristallleuchter in der Männergebetshalle. Draußen blendet der Sandstein.


Große Sultan-Qabus-Moschee
Große Sultan-Qabus-Moschee
Große Sultan-Qabus-Moschee
Große Sultan-Qabus-Moschee
Große Sultan-Qabus-Moschee
Große Sultan-Qabus-Moschee
Große Sultan-Qabus-Moschee
Große Sultan-Qabus-Moschee
Die blitzblanke Sultan-Qabus-Moschee.


Unweit westlich von Maskat liegt Mutrah. Dort soll es im Gegensatz zur Hauptstadt tatsächlich ein bisschen altorientalisches Flair zu bestaunen geben. Man kann zum Beispiel auf der überschaubaren corniche flanieren, die abends von Scheinwerfern in Bonbonfarben bestrahlt wird. Oder man besucht den alten Souq von Mutra, der angeblich der schönste im ganzen Oman sein soll. Das behaupten die Reiseführer unisono.

Der Reisende erkundet also die Verkaufsstände: Angeboten werden unter anderem Silberschmuck, Dufthölzer und Harze, Weihrauch und dazu passende Brenner aus Keramik, die traditionellen khanjars, Gewehre, Blechdosen, Gewürze, Süßigkeiten und Stoffe. Die Verkäufer sprechen den Besucher zwar ungefragt an, sind aber auf keinen Fall aufdringlich – sie verkörpern also ungefähr das Gegenteil dessen, was man sich von einem arabischen Basar erhofft. Folgt man der Hauptgasse Khor Bamba nach oben, erreicht man einen Platz, auf dem alte Männer im Schatten sitzen. Sie tragen weiße dischdascha und ihr ammama, das zu einem Turban gebundene Kopftuch.

Trotz des relativ starken omanischen Rial ist auf dem Markt das ein oder andere Schnäppchen zu machen. Sofern man sich denn für das nicht allzu abwechslungsreiche Warenangebot begeistern kann und den zuallererst genannten Preis ungerührt um mehr als die Hälfte unterbietet.


Maskat Souq
Maskat Souq
Maskat Souq
Maskat Souq
Maskat Souq
Maskat Souq
Maskat Souq
Maskat Souq
Auf dem Souq von Maskat.


Der Oman, denkt man, ist eigentlich ein kleines Paradies. Die Gesundheitsversorgung und der Schulunterricht sind kostenlos, Analphabetismus gibt es genauso wenig wie Steuern. Sultan Qabus schenkt jedem Omani zu seinem 24. Lebensjahr ein Grundstück. Alles ist sauber und modern in Maskat. Die Stadt ist natürlich schrecklich langweilig.

Es ist durchaus gangbar, in einem der komfortablen Fünf-Sterne-Hotels jeden Mittag einen oder mehrere Cocktails zu kippen und sich bei einem gedankenverlorenen Blick in den blauen Himmel an seinem eigenen Wohlstand zu erfreuen. Wer zum Beispiel im traditionsreichen Crown Plaza das exzellente Mittagsbüffet überstanden hat, dem erscheint jedwede Aktivität unter der heißen Wüstensonne als völlig ziel- und zwecklos.

So geht der Tag dahin im warmen Licht, in einem Strom nicht unangenehmer Langweile. Doch wer in den Oman fliegt, um sich an den Hotelpool einer Luxusunterkunft zu legen, der sollte es mit dem Reisen gleich bleiben lassen. Es muss natürlich mehr passieren.

Hat der Reisende einmal bemerkt, dass er eingenickt ist, und erwacht er nun verwirrt aus seinem Schlaf, während Maskat vor den Toren des Hotels immer noch komplett leer und unbewegt im Dämmerzustand verharrt, dann wird es Zeit aufzubrechen. Auf also, auf mit dem Geländewagen über verlassene Straßen, auf in die Berge und in die Wüste…


Oman
Oman
Auf dem Weg ins Landesinnere.

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